Spielmannszug Wehr e.V.

Aktuelles

Heiße Tage im Juli

Dieses Jahr ist der Juli mal wieder der Monat, an dem unser Spielmannszug die meisten Sonntage für seine Auftritte gebucht hat.
Am 1. Juli folgten wir der Einladung des Trommler- und Pfeiferkorps Birgden anlässlich seines 95jährigen Bestehens. Bei bestem Wetter drehten wir eine kleine Runde durch Birgden und nahmen natürlich auch den geselligen Teil im Festbereich am Pley mit, wobei wir das Bühnenspiel auf Grund zu schwacher Besetzung leider sausen lassen mussten.

 

Am 8. Juli stand mit dem ersten Dekanatsschützenfest in Schierwaldenrath dann wieder ein Highlight an. Während sich das Thermometer auf die 30°-Marke und darüber hinaus schraubte, wagten sich zunächst neun, dann elf, kurz darauf zwölf und letztlich ganze dreizehn schützenfesterprobte Spielleute auf den heißen Asphalt Schierwaldenraths, um unsere St. Severinus Schützenbruderschaft mit Königspaar Bonnie und Mark beim Fest musikalisch zu begleiten. Ja, es war leider wieder einmal "nur" eine Rumpftruppe, die wir aus Wehr entsenden konnten... der gute, alte Schichtdienst und Schwangerschaften reichten bislang noch nicht aus...nun waren es Adjutanten und Täuflinge und auch höhere Gewalt, die uns unserer besten Kräfte beraubten...und natürlich Urlauber!!! Immer wieder diese Urlauber zu dieser Jahreszeit! Aber wir wollen nicht klagen...was wir da auf die Straße gezaubert haben, war klein aber oho!!! Mit den üblichen Klängen schafften wir es, dass nicht nur unsere Majestäten den ein oder anderen Zusatzapplaus absahnen durften.



Am Ende eines sehr langen Nachmittages konnten wir uns gewiss sein, schließlich alle Straßen von Schierwauere beschritten zu haben....schön war's beim Schützenfest! Freuen wir uns auf Isenbruch im August, wenn es wieder heißt: "....Bruderschaften still gestanden! ...."



...ach ja, und wer am 15. Juli noch nichts vor hat und uns nochmal sehen und hören möchte....dann sind wir in den Straßen Süsterseels unterwegs anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Instrumentalvereins Süsterseel. Dort erwartet uns ein sehr musikalisches Fest...und heiß soll es auch wieder werden.....Wat eh Wehr!!!

Vereinsausflug 2018

Am 16. Juni fand der diesjährige Vereinsausflug unseres Spielmannszuges statt. Mit 31 Mann ging es zunächst nach Hilfarth, wo unsere wagemutigen Flusspiraten zu Wasser gingen und in drei Rafting-Booten etwa zehn Kilometer nach Wassenberg-Orsbeck paddelten….naja, die Definition von Paddeln war wohl nicht allen gleich geläufig, so dass man sich im ein oder anderen Boot mehr treiben ließ, statt selber zu paddeln. Aber immerhin kam unsere Flotte von drei Booten heil am Ziel an und es dauert nicht lange, bis unser nächstes Gefährt vor Ort eintraf…unser Planwagen.





Mit dem Planwagen ging es schließlich von Orsbeck über Wald, Wiesen und Felder durchs Heinsberger Land und es dauert nicht lange, bis unsere müde gepaddelten Flusspiraten zu Partypiraten wurden. Feucht fröhlich erreichten wir schließlich unseren geliebten Selfkant und kamen auch am Ende dieser Tour wohlbehalten am Wehrer Dorfzentrum an.




Dort hatte sich Grillmeister Män schon gut ins Zeug gelegt, so dass der Tag mit Leckereien vom Grill und dem ein oder anderen kühlen Bierchen in unserem WM-Studio im Dorfzentrum ausklingen konnte.

Wat eh Wehr!!!

...unterwegs in Langbroich

Am 6. Mai war unser Spielmannszug beim 70jährigen Bestehen des Trommler- und Pfeiferkorps Langbroich eingeladen, dessen Festzug wir bei tollem sommerlichen Wetter verschönern durften.



Am 10. Mai (Christi Himmelfahrt) sind wir dann auch schon wieder in der Heimat unterwegs, wenn es heißt:

Wer wird Schützenkönig von Wehr?!?

Zum Königsvogelschuss mit Wiesenfest lädt unser Spielmannszug gemeinsam mit der St. Severinus Schützenbruderschaft herzlich ein. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und auf unsere kleinen Gäste wartet natürlich wieder eine tolle Hüpfburg.

Plakette 2018

Sonntag, 27. Mai 2018, 11 Uhr - Langsam trudelt die musikalische Elite der Wehrer Bevölkerung in ihr Vereinsheim, um sich für die Selfkantwanderplakette warm zu spielen…aber Moment mal, was heißt hier warm spielen?! Im Dorfzentrum hat sich die Temperatur über den Sonntagmorgen bereits auf gefühlte 30 Grad hochgeschraubt, so dass unseren Spielleuten schon warm genug ist…. mit Blick auf den Wetterbericht also Proben unter realistischen Wettkampfbedingungen.



Nach unserer Ankunft in Schalbruch verfinstert sich dann doch wieder der Himmel, so dass unsere „Ohne Jacke“ - Entscheidung kurz in Zweifel gezogen wird. Einige Kilometer später sind dann aber alle bis auf Mark froh, die Uniformjacke abgelegt zu haben, denn leichter Wind und der ein oder andere Regentropfen wirken im Hemd recht erfrischend auf dem nicht ganz so erfrischenden Weg durch Schalbruch und die Schalbrucher Feldwege drumherum.



Nach dem Festzug geht es dann auch schnell und gefühlte 1 ½ Kaltgetränke später stehen wir auch schon als Nummer 5 auf der Bühne. Unsere beiden Stücke „My Fair Lady“ und „Tarzan Selection“ laufen ordentlich, gespielt haben wir sie aber auch schon besser. Aber was soll’s…die Entscheidung der beiden Preisrichter, die im Selfkant ein Juroren-Abo zu haben scheinen, können wir eh nicht mehr beeinflussen. Vielleicht haben sie ja dieses Jahr ein Faible für grüne Uniformen oder weibliche Ausbilder oder aber sie müssen unsere Stücke einfach ein zweites Mal hören, um sie gut zu finden...und wenn nicht, dann eben nicht, zumal die Konkurrenz ja alles andere als schlecht ist.



Also ging die Warterei los, die wir uns bei anhaltendem Regen mit dem einen oder anderen Erfrischungsgetränk erträglicher machen konnten. Beim Selfkantmarsch gab es dann eine Premiere…erstmals trat eine Wehrer Fanfare im Festzelt an, um Bürgermeister Herbert Corsten beim Selfkantmarsch blasgewaltig zu unterstützen…der Auftritt sorgte zugleich für großes mediales Interesse, so dass der Verein aktuell prüft, ob man nicht eine musikalische Umstrukturierung zum Spielmanns- und Fanfarenzug Wehr hinbekommt.



Aber bleiben wir lieber bei den bewährten Instrumenten. Wie die Siegerehrung schließlich zeigen sollte, war in diesem Jahr auch nicht der Verein mit den Fanfaren ganz vorne, sondern ein Trommler- und Pfeiferkorps. „Viel Blau, ein bisschen Gelb, auch Rot ist dabei“…mit diesen Worten setzte unser Bürgermeister zur mittlerweile schon berühmtberüchtigten Farbenlehre à la Corsten an…die Verkündung der einzelnen Platzierungen erfolgte dann aber überraschend flott. Wie schon im Vorjahr zeigte das Trommler- und Pfeiferkorps Schalbruch eine Topleistung, holte sich damit aber diesmal im heimischen Festzelt verdient den 1. Platz. Zweiter wurde das Trommler-, Pfeifer- und Fanfarencorps Höngen. Der einzige Spielmannszug auf dem Treppchen waren dann leider nicht wir, sondern der Spielmannszug aus Saeffelen.



Da wir das Treppchen um vier Zähler verpasst haben, blieb uns letztlich nur der undankbare 4. Platz. Aber dank realistischer Selbsteinschätzung und neuer Schwerpunkte im Vereinsleben können wir auch damit zufrieden sein und sagen es mal op Kölsch: „Jönne könne, dat künne mer jot!“ Wer jetzt aber glaubt, dass wir die Plakette abgeschrieben haben, liegt falsch. Irgendwann werden wir es bestimmt auch nochmal packen …2017: Platz 5, 2018: Platz 4, 2019: ? …wir arbeiten dran ;-)

 

Nun sollte man meinen, dass nach der Preisverteilung am Sonntag die Luft raus war. Das mag bei manch einem vielleicht auch der Fall gewesen sein. Nicht aber bei uns! Wir feiern auch einen 4. Platz und so wurde es noch ein sehr stimmungsvoller und geselliger Abend in Schalbruch, an dem die letzten Wehrer dann zu ganz später Stunde fast noch das Zelt mit abgeschlossen hätten. Zurückblickend war es wieder mal ein schönes Fest mit toller Musik und verdienten und sympathischen Siegern aus Schalbruch. Schön war auch, dass die Spielmannskameraden aus Hillensberg - wenn auch außer Wertung - wieder dabei waren.

 

Am Folgetag ließen wir die Probe dann Probe sein, um uns der „Standpauke“ unserer Dirigenten zu stellen. Diese fiel natürlich wie immer freundlich und letztlich harmloser aus als gedacht, so dass wir zeitig und noch sehr, sehr lange zur geselligen und sehr lustigen Abendgestaltung übergehen konnten. Wat eh Wehr!

       

Der Storch war da

Unser Spielmannszug hat Verstärkung bekommen.


Am 28. Dezember 2017 erblickte der kleine Toni Offermanns das Licht der Welt.
Wir gratulieren den stolzen Eltern Jenny und Michael und natürlich auch Opa Hermann Josef.